FAQ
1. Welches Lüftungsgerät benötige ich?
Es ist empfehlenswert, sich für die Lüftungsplanung und Wahl des Lüftungsgeräts an eine Fachfirma zu wenden.
2. Kann ich meine Lüftung selbst planen und installieren?
Viele Arbeitsphasen erfordern Spezialwerkzeug und Fachkenntnis in der Lüftungstechnik. Wir empfehlen die Hinzuziehung einer Fachfirma.
3. Was ist der Vorteil eines rotierenden Wärmetauschers?
Die Effizienz eines rotierenden Wärmetauschers ist bedeutend höher als die eines konventionellen Wärmetauschers, weil die Oberfläche eines rotierenden Wärmetauschers viel größer ist. Diese größere Oberfläche kann mehr Wärme speichern. Durch die spezielle Konstruktion ist auch Feuchterückgewinnung möglich („Enthalpiewärmetauscher“). Außerdem arbeitet ein Rotationswärmetauscher auch noch bei Temperaturen bis ca. -25°C ohne Vereisung. Eine kostspielige Vorheizung entfällt daher. Ein rotierender Wärmetauscher amortisiert sich schnell durch eingesparte Heizenergie. Die unabhängige Finnische Prüfanstalt hat dem Rotationstauscher als einzigem Wärmetauscher die thermische Effizienzklasse A bescheinigt. Andere Wärmetauschertypen erreichten lediglich Klasse C.
4. Warum soll der Fortluftkanal isoliert werden?
Aufgrund der effektiven Wärmerückgewinnung rotierender Wärmetauscher ist die Fortluft sehr kalt. Deshalb sollte dieser Kanal isoliert werden.
5. Wie soll der Fortluftkanal isoliert werden?
Befindet sich der Fortluftkanal in einem beheizten Raum, genügen 20 mm Isolierung. Wird der Kanal in einem unbeheizten Raum verlegt, sollte die Isolierung 2×100 mm sein. Bitte beachten: Bei Montage in der Dachbodenisolierung darf der Kanal nicht direkt auf der Dampfsperre verlegt werden, sondern es muss einen Dämmung von mindestens 100mm eingehalten werden. Alternativ können unsere “geschäumten” Anschlußrohre eingesetzt werden. Durch dieses Material entfällt in der Regel eine zusätzliche Wärmedämmung (s. unter “Zubehör/Rohre”.
6. Was muss ich bei der Planung besonders berücksichtigen, wenn ich auch kühlen will?
Bei der Planung muss unbedingt auf die Isolierung der Kanäle geachtet werden. Der Querschnitt der Luftkanäle muss für größere Luftmengen ausgelegt sein.
7. Muss mein Enervent Lüftungsgerät gewartet werden?
Die Filter im Lüftungsgerät müssen regelmäßig gewechselt und das Lüftungsgerät ab und zu z.B. mit einem Staubsauger gereinigt werden. Enervent-Lüftunsgeräte sind in anwenderfreundlicher Modulbauweise hergestellt. So lassen sich die meisten Wartungsarbeiten auch von Laien durchführen.
8. Kann ein Enervent-Gerät in einem Hauskontrollsystem angeschlossen werden?
Die mit einer EC-Basissteuerung ausgestatteten Geräte können an die meisten Kontrollsysteme angeschlossen werden. Geräte mit EDA- Komfortsteuerung können mit einem FreeWay-Busadapter (Zubehör) an ein LON-Netz oder Internet angeschlossen werden.
9. Wird eine Vor-/Nachheizung benötigt?
Wegen der sehr geringen Vereisungsgefahr und der hohen Wärmerückgewinnung benötigen Enervent Lüftungsgeräte keine Vorheizung. Eine Nachheizung wird fallweise benötigt. Wir empfehlen eine Nachheizung. Damit bleibt die Zuluft auch bei extremer Kälte im Winter angenehm warm.
10. Was ist die günstige Art der Nachheizung, elektrisch oder Wasserheizregister?
Aufgrund der sehr effizienten Wärmerückgewinnung gibt es nur sehr selten Tage, an denen überhaupt eine Nachheizung benötigt wird. Aufgrund der höheren Gesamtkosten für ein Wasserheizregister (Kauf/Montage) bei gleichzeitig wenigen Einsatztagen wird eine elektrische Nachheizung mit niedriger Leistung bei Einfamilienhäusern unterm Strich oft günstiger.
11. Für welche Luftmengen sind Enervent-Geräte ausgelegt ?
Die greenair-Serie (Wohnraumbelüftung) erreicht Luftmengen zwischen 260 – 1.400 m³/h. Die Enervent Pro-Serie (Großanlagen) ist für Luftmengen von 180 – 25.000 m³/h geeignet.
12. Müssen die Filter gewechselt werden? Wenn ja, wie oft?
Ja, die Filter müssen regelmäßig gewechselt werden.
Planfilter: spätestens nach vier Monaten
Taschenfilter: nach ca. sechs Monaten.
13. Können die Filter gewaschen werden?
Die Filter können nicht gewaschen werden. Die Nutzungsdauer kann jedoch verlängert werden, indem man ab und zu mit einem Staubsauger den groben Schmutz entfernt.
14. In welchen Räumen empfiehlt man die Installation der Enervent-Lüftungsgeräte?
Pingvin, Pandion, Pelican und Pegasos-Geräte müssen in einem beheizten Raum (über +5°C), wie z.B. Allzweckraum oder Technikraum installiert werden.
Die LTR-Serie (LTR-3, LTR-6 und LTR-7) können durch zusätzliche Isolierung auch in einem unbeheizten (frostfreien) Raum wie Dachboden installiert werden.
15. Ist das Lüftungsgerät laut?
Eine korrekt geplante und ausgeführte Lüftungsanlage arbeitet sehr leise.
16. Kann ein Kühlregister nachträglich eingebaut werden?
Ja, wenn die Kanäle entsprechend gut isoliert sind oder wenn die Kanäle nachträglich so isoliert werden können, dass sie die Anforderungen entsprechen.
17. Wie erfolgt die Lüftungssteuerung?
Ihr Lüftungsbauer stellt mit einem entsprechenden Messgerät die Luftströme auf die in der Planung vorgesehenen Werte ein.
18. Kann das Wasserheizregister in einem Enervent-Lüftungsgerät einfrieren?
Enervent-Lüftungsgeräte mit Wasserheizregister sind mit der EDA-Steuerung ausgestattet. Die Frostschutzfunktion dieser Steuerung sorgt dafür, dass das Heizregister nicht einfrieren kann. Enervent empfiehlt beim Kauf eines Wasserheizregisters den Einbau einer Sperrklappe auf der Frischluftseite.
19. Ist die Montage von Sperrklappen im Lüftungskanalsystem erforderlich?
Der Einbau von Sperrklappen ist grundsätzlich empfehlenswert. Wenn die Anlage über ein Wasserregister verfügt, ist der Einbau von Sperrklappen notwendig.
20. Seit wann produziert Enervent Lüftungsgeräte?
Enervent stellt seit 1983 Lüftungsgeräte her und gehört in Skandinavien zu den Marktführern.